„Und wenn du fertig bist?“ …aus dem Leben einer Ehemaligen!

„Und was bist du dann, wenn du fertig bist?“
Diesen Satz höre ich in letzter Zeit immer öfter, Freunde, Verwandte, Bekannte sagen ihn. „Blöde Frage“ denke ich mir, denn ich studiere ja nun nichts abgehobenes, bei dem sich kein Mensch vorstellen kann das es dazu A eine Berufsbezeichnung und B auch ein Berufsangebot gibt. „Bist du dann Frau Doktor?“ geht die Fragerei weiter. „Ärztin“ sage ich „einfach nur Ärztin“ Als wenn das wirklich so einfach gewesen wäre.

Manchen erzähle ich dann von endlosen Monaten des Krankenpflegepraktikums, von drei Umzügen, Praktika im und ums Krankenhaus herum, spannend bis langweilen Kursen, verschlafenen Vorlesungen, den unzähligen durchlernten Nächten, den nichtbesuchten Parties (achja, das wilde Studentenleben?), vernachlässigten Freunden, den Ängsten und Träumen und Plänen, von den Monaten, die wir in der Bibliothek verbracht haben, … …von leichten Prüfungen, schweren Prüfungen, Nachprüfungen, vielleicht doch der ein oder anderen Party und und und. Würde ich es wieder machen? Na klar!

Dann sehe ich Euch, die Ihr noch mehr am Anfang Eures Weges steht. Wie man wird was man wird? Keine Ahnung. Aber etwas Mut, ein wenig Gottvertrauen und dann einfach mal losgehen. Um am Ende zu der Erkenntnis zu gelangen, dass man eben doch nicht fertig ist und der Weg weitergeht. Wohin? Auch da habe ich keine Ahnung. Aber irgendwo wird man schon ankommen. Morgen auf jeden Fall zu den Büchern. Und der Rest wird sich dann zeigen.

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