Nachlese: (Jugend-) Gottesdienst zum 4. Advent

Gestern haben wir in der Friedenskirche einen tollen Gottesdienst gefeiert! Daraus folgt ein kleines (vor-) weihnachtliches Quiz:
Was ist typisch Gottesdienst?
a) Ein Pfarrer
b) Eine Pfarrerin
c) 25 Konfirmanden, 10 Teamerinnen und Teamer, selbstgeschriebene Texte, Stimmen von der Balustrade, 1 Jugendleiter, 1 Jugendleiterin, 1 Kantor, Jesus von Bilklehem, 1 Pfarrerin, Zachy, 1 Lektorin, 1 Küster, 1 prominenter Gast aus Aachen, 1 Pfarrer, eine erwachsene Frau, die getauft wird, 80 Mitfeiernde, 1 Frau, die wieder aufgenommen wird, 1 Bibel, Traubensaft, Wein, Oblaten, 1 Taufkerze, Wasser im Becken, Musik vom iPod, Musik von der Orgel, vier lila Kerzen am Adventskranz (lila ist die Farbe für Vorbereitungszeiten/ Besinnung/ Umdenken / Umsteuern), stadionreifer Gesang (von Lobe den Herren), selbstgeschriebene Gebete und Psalmen.

Die richtige Antwort lautet für den 19.12. in der Friedenskirche: c) Es war schon ganz großes Kino, dieser gemeinsam vorbereitete und gestaltete Gottesdienst. Man kann zumindest nicht mehr behaupten: „alle Gottesdienst sind langweilig.“

Warum feiern wir eigentlich Gottesdienst?

Wiederaufnahme & Taufe

Wiederaufnahme & Taufe

Gute Frage. Man kann ja auch ohne Gottesdienst ein glückliches Leben führen. So wie man nie im Museum gewesen sein muss – oder im Kino oder in einem Konzert. Aber man verpasst einen Bereich im Leben, in dem es ausnahmsweise nicht um Leistung geht. Bei Kino, Museum, Kunst und Musik sollte es so sein, aber man muss ja mindestens einen Eintritt zahlen (so wie Cartman es einmal sagt: „Spaß kostet mindestens 8 Dollar“). Beim Gottesdienst fällt selbst der Eintritt weg.

Also: zweckfreies Zusammensein unter Gleichgesinnten – so könnte man Gottesdienst beschreiben. Vielleicht sogar: zweckfreies Zusammensein unter wahrscheinlicherweise Gleichgesinnten. Es gibt ja keine Gesinnungsprüfung.

Jeder kann einfach mal da sein und über sein Leben nachdenken oder Gedanken zum Leben sagen. Und weil man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss, haben wir jetzt am Sonntag auch traditionelle Formen dafür genommen. Vor uns haben ja auch schon Menschen über das Leben nachgedacht und Gedanken zum Leben gesagt. War ja nicht alles schlecht. So wie der gute Paulus sagt: „Guckt euch alles an und das, was gut ist, das behaltet.“ Ja, der Paule. Hat viel über das Leben nachgedacht.

Von Jesus (von Bilklehem) gab es übrigens „two thumbs up“ – kein Wunder: „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Die Geschichte von Jesus nach Matthäus Kapitel 18 Vers 20).

Frauke Müller-Sterl und Christoph Sterl

P.S.: Hättest du die richtige Antwort gewußt? Dann freuen wir uns auf dich in einem der nächsten (Jugend-) Gottesdienste!

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Ein Kommentar zu Nachlese: (Jugend-) Gottesdienst zum 4. Advent

  1. Fino sagt:

    Du hast in deiner Aufzählung den Hummer vergessen 😉

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