Konfi-Wochenende im Bierenbachtal: Ein Rückblick auf die vergangenen 80 Jahre…

Wieder einmal liegt ein Konfirmandenwochenende im Bierenbachtal hinter uns.
Vorerst zum letzten mal nach grob geschätzten 80 Jahren beherbergte uns das Evangelische Tagungshaus von Freitag abend bis Sonntagmittag mit zwei Pfarrern, sechs Betreuern, Konfis und Exkonfis. Das nächste Mal geht es in den Hackhäuser Hof. Grund genug eine kleine Bilanz zu ziehen.
Auch nach zehn Jahren, die ich jetzt schon dorthin gefahren bin, versprüht das Haus noch immer den Charme der 70er Jahre, der Duschkopf der rechten Mädchendusche hält seit ebensovielen Jahren nicht in seiner Halterung und auch die Möbel und Matratzen dürften aus der gleichen Zeit stammen. Aber kleine Verbesserungen sind erkennbar! So hat beispielsweise der Speisesaal einen farbigen Anstrich erhalten und zum ersten Mal gab es Seifenspender in den Waschräumen! Man muß fairerweise auch anmerken, dass wir selbst uns gegen gewisse Neuerungen gestemmt haben: mehrmals haben wir die neue pädagogische Tischaufstellung in Gruppentische wieder umgestellt. Und manche Dinge haben mit Sicherheit auch historischen Wert! Zum Beispiel die Bilder …… im Speisesaal. Hier herrscht einfach der Grundsatz: Neu ist nicht immer gleich Gut! Ein wenig trägt dies alles aber auch dazu bei, dass man sich bei der Ankunft im Bierenbachtal in der vertrauten Atmosphäre immer gleich wieder ein bischen wie zu Hause fühlt.
Was allerdings jedes Jahr neu ist, ist die Gruppe! Diesmal hatten wir neben dem aktuellen Konfijahrgang auch eine Gruppe von Konfirmierten aus dem letzten Jahr dabei, die ExKo KG, mit den Ehrengästen Peter Shaw, Bob Andrews, Lukas dem Lokomotivführer und Jim Knopf!
Die Stimmung war von Anfang an gut und durch einen lustigen Abend mit Kennenlernspielen kamen sich alle näher.
Während die Konfis sich mit Zachäus, dem fiesen Zöllner, beschäftigten und überlegten, welcher wertschätzende Satz von Jesus sein Leben verändert haben könnte und was dass für sie selbst zu bedeuten hat, arbeitete die Exko KG an einem künstlerischen Meisterwerk der Extraklasse: was genau das für ein Meisterwerk ist, kann hier und jetzt noch nicht verraten werden, da es sich um ein „schwebendes Verfahren“ handelt… 😉 Nur so viel: Es hat was mit der Geschichte über den heiligen Samariter u tun…
Ein Highlight der Fahrt war die nächtliche Agentenkofferjagd. Im fahlen Licht des Vollmondes mußten die Agenten (Konfis) einen Koffer mit wichtigen Geheimdokumenten (Süßigkeiten) von A nach B bringen ohne den fiesen Jägern (Leiter) in die Hände zu fallen, die es auf die Dokumente abgesehen hatten und alle Wege auf und ab patroullierten.
Die Abende klangen gewohnt besinnlich aus, bei Phantasiereisen, Rückenkraulrunden oder Kopfmassage.
Gekrönt wurde das Wochenende durch einen von den Konfis vorbereiteten Gottesdienst mit Abendmahl. Dazu hatte die Dekogruppe den Gemeinschaftsraum superschön dekoriert, die Gebetsgruppe eigens ein Gebet umgeschrieben und die Liedergruppe altbewährte und schöne neue Lieder ausgewählt.
Insgesamt ein wirklich gelungenes Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen, Begegnungen und Erinnerungen.
…So wie ich schon so viele schöne Wochenenden in Bierenbach verbracht habe!
Zu guter Letzt noch ein paar Worte, die mir selbst am Herzen liegen:
In den Feedback-Runden ist von den Konfis häufig das Essen bemängelt worden. Das habe ich noch nie verstanden… Grade nach den leidvollen Erfahrungen auf der Burg Bischofstein im Oktober muß ich sagen, dass es sich um durchaus höherwertige Jugendherbergskost handelt mit deutlicher Tendenz nach oben. Nicht selten, sind einige Betreuer grade auch wegen des Essen ins Bierenbachtal mitgefahren. Die Dicken Tanten haben hier auf jeden Fall einen Stammsitz!
Oder hatten… Zumindest vorläufig!
Bis bald, Bierenbachtal!

Viele Grüße, eure Ruth

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Eine Antwort auf Konfi-Wochenende im Bierenbachtal: Ein Rückblick auf die vergangenen 80 Jahre…

  1. „Neu ist nicht immer gleich Gut!“ – „…höherwertige Jugendherbergskost […] mit deutlicher Tendenz nach oben.“ Vielleicht sollten w i r mal PR für Bierenbachtal machen.
    Es war wirklich (mal wieder) ein tolles WE, und sollte der H. Hof uns nicht Tränen von Professionalität und Gastfreundschaft in die Augen treiben, werden wir gerne wieder den Fortuna-Bus nach B. besteigen.

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