Keine Vorsätze

Keine Vorsätze für 2012. Das ist mein Vorsatz.

Die meisten Vorsätze nämlich entstehen aus schlechten Gewissen.
Und dann heißt es: mehr Sport, mehr Gemüse, mehr Selbstbewusstsein und so weiter und so fort.

Schlechtes Gewissen soll aber vor allem für evangelische ChristInnen keine Motivation sein. Wir Menschen sollen frei leben. Und dazu gehört auch, das ganze Jahr mit gutem Gewissen zu leben.

Da könnte man jetzt fragen: „ja, ist denn dann alles erlaubt?“ Ja, sagt Paulus einmal in der Bibel, ja, alles ist erlaubt – aber nicht alles ist gut und nützlich. Das steht im 1. Brief an die Korinther, im 6. Kapitel:

„Ich darf alles!“ –
Aber das heißt nicht,
dass auch alles gut für mich ist.
„Ich darf alles!“ –
Aber das bedeutet nicht,
dass ich mich von irgendetwas beherrschen
lasse. (www.basisbibel.de)

Wenn ich dann mehr Sport treibe, mehr Gemüse esse und weniger lange bei Facebook herumhänge, dann nicht aus schlechtem Gewissen, sondern einfach, weil…… ich mir und anderen Gutes tun will. Und weil ich mich nicht von meinem inneren Schweinehund und von dem Internet beherrschen lassen möchte. Ich möchte ja über mein Leben selbst bestimmen!

Möge also aus dem, was Ihr tut und lasst, im Jahr 2012 Gutes entstehen – für Euch und für Andere:)

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