„Ich war perfekt“- …aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

Heute oder morgen ins Kino? Dann hier ein Filmvorschlag!
Black Swan: Sollte man diesen Film gesehen haben?

New York der Gegenwart.
Ein Zimmer voller Plüschtiere und viel zu viel rosa. Statt eines kleinen Mädchens erwacht hier die noch nicht allzu lange erwachsene Nina aus einem Traum, indem sie die Hauptrolle aus Schwanensee innehatte. Für Nina ein schöner Traum.
Nach dem Aufstehen direkt Dehnübungen, die schon beim zugucken schmerzen, und zum Frühstück eine von Mama servierte halbe Pampelmuse. Ebenfalls rosa. Anschließend ab zu einer Probe. Nina gehört zum Ensemble des New Yorker Balletts, geprobt wird, man ahnt es schon, Schwanensee.
Heute gibt der Direktor ihr die Gelegenheit, für die Hauptrolle vorzutanzen, doch die Rolle ist eine Doppelrolle:  …Es gibt einen weißen Schwan, anmutig schön und technisch perfekt, sowie den schwarzen Schwan, verführerisch schön und voller Hingabe und Leidenschaft.
Den weißen Schwan beherrscht sie perfekt, jedoch fehlt ihr für den schwarzen jegliche Veranlagung.

Hier beginnt die Reise einer jungen Ballerina auf dem Weg zu gar nicht zu ihr passen wollenden Frauenbildern. Eine Reise an die Grenzen von Ninas Belastbarkeit, voller gut eingesetzter special effects und nur wenigen Schauplätzen.
Black Swan: Eine Balletttragödie ohne die fanatisch-sinnlose Vorliebe für das zerbrechlich Porzellanhafte, dafür aber mit einer perfekten Natalie Portman und einer Handlung, bei der es völlig egal ist, wenn man für Ballett rein gar nichts übrig hat und mit „Schwanensee“ bisher nur den Tümpel im Florapark assoziiert hat.

Euer Kinofino

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