Gott und das Leiden: Mit den Konfis auf der Suche…

Vermissen_2Wo ist Gott, bei all dem Leid auf der Welt?
Am vergangenen Freitag haben wir mit unseren Konfis wieder mal einen tollen Nachmittag erlebt:
“Wenn Gott ein Tier oder ein Gebäude wäre…?” war die Eingangsfrage in der großen Runde. Danach näherten wir uns in Kleingruppen dem Thema “Leiden” und später führten die Konfis dies auf kreative Weise in den “Leidenskisten” zusammen!

Gott leidet mit
Gott hat durch das Leiden und Sterben von Jesus Christus deutlich gemacht, dass er mit uns leidet. Er erklärt uns nicht alles, er verschont uns nicht vor Leiderfahrungen, aber ist immer der «innig mitfühlende Gott» mit offenem Herzen und offenen Armen für die, die am Leben verzweifeln. Er ist nie weiter als ein Gebet von unserer Zerbrochenheit entfernt.

Buch Hiob
Meistens wird das Buch Hiob hinzugezogen, wenn es um die Thematik des Leidens geht.
Gott sagt, ……dass Hiob ein frommer Diener von ihm sei und Satan macht darauf hin einen Vorschlag: Gott soll seinen Segen von Hiob nehmen und er würde sehen, ob Hiob ein gehorsamer Diener bleiben würde. Die Herausforderung wird angenommen und Leid wird von Gott zu Hiob geschickt. Er verliert Hof, Vieh und Kinder und Krankheiten fallen über ihn her. Seine Frau drängt ihn zur Verleumdung Gottes, aber Hiob bleibt fest in seinem Glauben. Eines Tages kommen dann die drei Freunde von Hiob vorbei und wollen ihn trösten. Auch sie raten ihm von seiner Frömmigkeit zu lassen, aber Hiob hört auch nicht auf sie. Nachdem ihm dieses schreckliche Leid erfahren ist, erscheint Gott vor ihm und belohnt Hiob für seinen Glauben. Die Moral von der Geschichte: Man soll den Glauben nicht verlieren, denn wenn man fest im Glauben bleibt, dann wird man belohnt werden!

Noch ein Gebet zum Schluß?
„O Gott, wir können Dich nicht bitten, den Krieg zu enden; denn wir wissen, dass Du die Welt so eingerichtet hast, dass der Mensch seinen eigenen Weg zum Frieden finden muss, mit sich und seinen Nachbarn.
O Gott, wir können Dich nicht bitten, Hungersnot zu enden; denn Du hast uns die Mittel gewährt, mit denen man die ganze Welt ernähren kann, wenn wir nur umsichtig damit umgehen.
Wir können dich nicht bitten, o Gott, unsere Vorurteile auszurotten, denn Du hast uns Augen gegeben, um damit das Gute im Menschen zu sehen, wenn wir sie nur richtig gebrauchen.
Wir können Dich nicht bitten, o Gott, Krankheit zu enden, denn Du hast uns Sinn und Verstand gegeben, um damit Linderung und Heilung zu bewirken, wenn wir sie nur richtig anwenden.
Stattdessen bitten wir Dich, o Gott, um Stärke und Entschlossenheit und Willenskraft, dass wir handeln, anstatt nur zu beten, dass wir stark sind, anstatt nur Wünsche zu äußern.“

Weitere „Leidenskisten“

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