Für und Wider der #IceBucketChallange

Doing_the_ALS_Ice_Bucket_Challenge_(14927191426)Auch die Evangelischen Jugend Bilk kommt an der „IceBucketChallange“ nicht vorbei!
Viele unserer Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden oder deren Freunde wurden nominiert, haben bereits mitgemacht- oder eben nicht, denn so Mancher ist der Meinung, man sollte es nicht machen!
Für beides gibt es gute Gründe. Wir wollen einfach mal zwei Meinungen dazu gegenüberstellen.
Das schlimmste an der icebucketchallange sind ihre Kritiker“ meint beispielsweise Angelina Fanous. Die 29 jährige New Yorkerin hat vor wenigen Wochen die schwerwiegende Diagnose erhalten und twittert: „Schüttet euch weiterhin Eiswasser über den Kopf und ich werde es weiterhin liken. Die Ice Bucket Challenge ist eines der wenigen Dinge, die mir Hoffnung gegeben haben, seit ich vor sechs Wochen mit ALS im Frühstadium diagnostiziert worden bin, mit 29 Jahren.“ Immerhin sind mittlerweile weit über 80 Millionen US Dollar zusammengekommen, um die Krankheit zu erforschen!
Es gibt aber auch jede Menge Kritik an der Challange. Aber warum wird die Spendenaktion kritisiert? Aus der Süddeutschen Zeitung: „Gegner empören sich, dass durch die Spaß-Aktion die Schwere der Krankheit trivialisiert werde. Außerdem zeige die Selbstdarstellung im Video nichts als den Narzissmus der Teilnehmer. Auch von dem Spenden-Modell selbst sind nicht alle überzeugt: So sagt Ken Wyman, der in Toronto „Fundraising Management“ lehrt, kurzfristig würden die Spenden zwar ansteigen. Nach dem Hype um die „Ice Bucket Challenge“ könnte die Spendenbereitschaft jedoch für lange Zeit einbrechen, warnt er in einem Interview mit der Financial Post. 80 Millionen US-Dollar werden die Krankheit ohnehin kaum besiegen. Zum Vergleich: Alleine für die Pflege von Alzheimer-Patienten geben die USA jährlich 214 Milliarden US-Dollar aus. In die Grundlagenforschung zu Alzheimer investieren die National Institutes of Health (NIH) etwa eine halbe Milliarde US-Dollar, für Aids mehr als drei Milliarden. Gleichzeitig werden die Spenden für andere Erkrankungen stark vernachlässigt. Zurzeit etwa für Ebola. Gerade im Westen sei das Interesse für die Bekämpfung des Virus‘ nicht groß genug, dabei würden Spenden dringend benötigt, zitiert die US-Seite ABC News einen Experten. Auch wegen des mangelnden Interesses hätten große Hilfsorganisationen wie das Amerikanische Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen bislang noch nicht einmal eine eigene Spendenseite für den Kampf gegen Ebola eingerichtet.

So oder so, jede/r wird für sich selbst entscheiden, ob sie/ er da mitmacht und spendet oder die Aktion blöd findet und lieber auf eine der vielen anderen negativ-Geschehnisse auf der Welt zeigen mag. Davon gibt es ja z.B. mit dem „Gaza-/ Israel-Konflikt“, der „Russland-/ Ukraine-Krise“ und vielen anderen, mehr als genug. Manche gießen sich nur den Eimer über den Kopf , ohne zu spenden… Aber auch damit bringt man die Aktion in die Öffentlichkeit- und nicht jede/r hat viel Geld über (weil möglicherweise der Dauerauftrag fürs Tierheim schon „genug“ ist…!

Aber eines ist jedoch sicher: Viele Menschen sind noch nicht so abgestumpft, wie allgemein behauptet wird und das macht uns Mut!

Hier noch zwei links:
Homepage der ALSA (falls ihr spenden möchtet)
Infos zur Krankheit ALS (aus Wikipedia)

Außerdem auf unserer Facebook-Seite zu finden:
„Give-peace-a-chance-Challange“
Wir nominieren Staatsoberhäupter, Rebellen, Freiheitskämpfer, Untergrundorganisationen, Religionsführer, Fehlgeleitete, Rechthabende … und deren Gegner der zur Zeit ca. 35 auf der Welt stattfindenden Kriege (und bewaffneten Konflikte).
SETZT EUCH ZUSAMMEN UND REGELT DAS!
Link: Aktuelle Krisengebiete auf der Welt!

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