Ewigkeit …aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.
Ewigkeit.
Ich denke, Gott hat diesen Begriff erschaffen, so wie er Liebe geschaffen hat, Freundschaft, Hoffnung.
Alles Dinge, oder eigentlich bloß Wörter, mit Bedeutungen, die einfach zu groß für uns sind. Im Laufe der Jahrtausende aber haben wir gelernt Liebe und Freundschaft und auch Hoffnung zu verstehen, zu respektieren, umzusetzen, zu fühlen.
Doch ich für meinen Teil konnte die Ewigkeit immer nur erahnen… Die Ewigkeit, die es gedauert hat bis der Wackelzahn endlich raus gefallen war. Die Ewigkeit, die verstrichen war, bis zum allerersten Schultag, oder zum nächsten Geburtstag, bis zu Weihnachten. Das waren doch bis jetzt die längsten, schwersten Ewigkeiten meines Lebens. Und selbst das Empfinden einer Ewigkeit hat sich von Jahr zu Jahr verändert.

Für immer und ewig, bis in alle Ewigkeit. Wir können versuchen, das zu erklären, zu veranschaulichen. Ich habe so eine Ahnung, dass die ein oder andere Ewigkeit, so paradox das auch erscheinen mag, ein Ende braucht. Und dieses Ende kann man nicht erzwingen, erbitten oder erwarten und genauso wenig herauszögern. Die Ewigkeit beginnt, wenn es soweit ist und sie endet, wenn wir bereit sind. Die meisten Ewigkeiten enden nie – meine schon.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Naemi

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2 Kommentare zu Ewigkeit …aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

  1. Ricky sagt:

    Toller Text, bewegend!! Emi, du bist die Allercoolste!

  2. Olli sagt:

    Ich freu mich schon darauf, dass dieser Text am Freitag als „Andacht“ beim Konfinachmittag vorgelesen wird!

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