„Endlich zuhause…“

...aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

...aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

Jeder kennt diesen Ausruf und hat ihn auch bestimmt schon mal verwendet, und das zu den unter-schiedlichsten Anlässen: Nach einem Urlaub, auch wenn dieser total schön war, nach einem anstrengenden Arbeitstag, vielleicht sogar wenn man auf dem Laufsteg, auf der Bühne oder vor der Kamera steht, vielleicht aber auch, wenn man einen geliebten Menschen nach einem Streit oder einer Trennung wieder in die Arme schließt. Auch auf Jugendfreizeiten hört man gerne mal die Frage eines Teilnehmers: „Wann sind wir denn wieder zuhause? Also – am Haus, meine ich.“
Auf unseren Freizeiten entfällt der Zusatz zumeist, ich fasse das als gutes Zeichen auf 😉Doch was verbirgt sich hinter diesem Wörtchen, welches man nach neuer Rechtschreibung sowohl zusammen als auch getrennt schreiben darf? Klar ist erst mal nur, dass es irgendwas mit der Wohlfühlschiene zu tun hat, nicht aber unbedingt etwas mit Ruhe 😉
Seit Oktober studiere ich in Aachen, 84 Km Luftlinie von Düsseldorf entfernt, anderthalb Stunden mit dem Zug, und am Ende einer jeden Zugfahrt zuhause sein wollen, sollen und es auch schaffen, egal in welche Richtung der Zug gefahren ist. Dazwischen genug Zeit zum Nachdenken über alles Mögliche. Wo ich grade die Wohlfühlschiene erwähnte, kann ich mir jetzt das Wortspiel zuGhause wahrlich nicht mehr verkneifen. Zeit auch zum Nachdenken ob mir das leid tut oder nicht.
Eindeutig Nein.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Aufenthalt in der Flora2, offenbar auch einer dieser heimeligen Orte, auch wenn der FreiRaum an Heimeligkeit durchaus noch Potenzial hat.
Doch jetzt geht es erst mal wieder nach Aachen.
In der Bibel steht bestimmt auch etwas Schlaues dazu, vielleicht mal nachgucken, wenn man wieder zuhause ist 😉
Euer Fino

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3 Kommentare zu „Endlich zuhause…“

  1. Ricky sagt:

    Das sind gute Überlegungen…ich habe z.B. mehrere Orte, an denen ich „zu Hause“ bin – ich bevorzuge nach wie vor 2 Wörter! Nach 15 Jahren gehört die Flora2 auf jeden Fall dazu und ich hoffe, dass wir das auch für andere schaffen!

  2. Ricky sagt:

    Man ey, bis ich das zuGHause gerafft hab, hat echt gedauert! 🙂

  3. Chris sagt:

    In der Bibel steht (viel, aber eben auch): „wir haben hier und jetzt keine Heimat, die bleibt, sondern die zukünftige Heimat suchen wir.“ Ein zuGHause ist also eine sehr christliche Art, eine Heimat zu haben. Und eigentlich waren in der Bibel alle immer unterwegs. Und wenn das mal nicht so war, gab es ProphetInnen, die die Leute wieder aufgescheucht haben.

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