Die BasisBibel …aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

Heute erscheint hier mal die Rezension eines „etwas anderen Buches“!
Die BasisBibel
Immer wieder versuchen die Gemeinden den Jugendlichen Religion und Glaube nahe zu bringen. Oft fällt das schwer oder geht schief, da in der heutigen Zeit andere Dinge und Interessen im Mittelpunkt junger Leute stehen. Wenn man nicht gerade religiös erzogen wurde oder aus triftigen, individuellen Gründen an die Religion „geraten“ ist, so scheint es unmöglich einen Weg zu finden um zu überzeugen, zu vermitteln und vor allem aber Interesse zu wecken.
Viele denken, man braucht Religion nicht mehr. Urknall, Evolution, Industrialisierung, bei den Jugendlichen aber vor allem, Technologie, Hobbies und Schule seien Erklärung genug, was also nutzt Glaube da noch? Das der Glaube zu Gott viel mehr ist, als Erklärung von schwer Verstehbarem, kommt nicht an. Aber warum?…

Ich denke, dass dies unter anderem an der veralteten Sprache liegt, in der die Bibel geschrieben ist. Luther in allen Ehren – es fällt schwer den tieferen Sinn in diesen so wertvollen Worten zu verstehen, gerade für uns Jugendliche.
Genau das schienen sich noch mehr evangelische Theologen gedacht zu haben, als sie sich ans Übersetzten für die „BasisBibel“ machten.
Die BasisBibel als eine Übersetzung in das heutige Hochdeutsch, ohne Slang und Jugendsprache, überzeugt nicht nur mit ihrem individuellen Design (in den Farben blau, petrol, lila, grün und orange ist für fast jeden etwas dabei).
Es gibt viele Erklärungen zu einzelnen Begriffen oder Textstellen am Rand des Textes.  Durch präzise Themenseiten wie Freundschaft und Mut findet man problemlos Textstellen zum Interessenbereich, sollten einen brennende Fragen beschäftigen oder sollte man einen Textauszug der Bibel bei der Konfirmanden-Arbeit benötigen.
Zu alle dem hat sich die BasisBibel auch im Internet stark gemacht und entfaltet. Auf der Seite der BasisBibel kann man ohne großen Aufwand Zusatzinformationen erhalten oder sogar komplette Textstellen.
Meiner Meinung nach stellt die BasisBibel, nun ja, eine gute Basis für die Kinder- und Jugendarbeit dar 😉

Vielleicht auch für uns eine Überlegung wert?!

Liebe Grüße,
Naemi

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2 Antworten auf Die BasisBibel …aus dem Leben eines Ehrenamtlers!

  1. Finde ich einen sehr guten Vorschlag, die Bibel mal in dieser Übersetzung zu lesen (im Team? im Konfi? – sogar virtuell und „real“ gleichzeitig? – die technischen Möglichkeiten hätten wir ja). Allerdings gibt es die Psalmen und die ganzen anderen Bücher des „Alten“ Testamentes noch nicht als Basisbibel. Dafür aber die Briefe (von Paulus), die in der Lutherübersetzung oft gar nicht verstehbar sind.
    Hier ist noch eine andere Rezension: http://www.evangelische-jugend.de/fileadmin/Downloads/10_12_basisbibel_Rezension_Uwe-Karsten_Plisch.pdf

  2. "Moruti" Lutz sagt:

    Ich habe mir von meiner lieben Frau im Dezember eine BasisBibel aus Deutschland mitbringen lassen. Habe die Evangelien, Apg und die KorBriefe gelesen. Liest sich sehr gut! Ist mal was anderes als der altbekannte Luther.
    Nur schade, dass es sprachlich manchmal recht „duenn“ ist. Da kriege ich den Eindruck, „einfaches Deutsch“ zu schreiben bedeutet „verarmtes“ Deutsch zu schreiben (krampfhaftes vermeiden von Konjunktiven (bei indirekter Rede) und vom Genitiv – ja genau so!)
    Moege die BB dazu verhelfen, dass viele von der Liebe Gottes ergriffen werden!

    MfG
    Rev. Dr Lutz Ackermann
    (Polokwane, Sued Afrika)

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