Der Toscana-Krimi: Ein Film-Highlight nicht nur für das Nachtreffen…

Nicht zu viel erzählen...
Nicht zu viel erzählen…

NoWay – Making off

Vom leeren Blatt zu Beginn des Film-Projekts bis hin zum fertigen Film war es ein langer Weg.
Vielleicht nicht ganz so lang, wie er gewesen wäre, hätten wir uns den kompletten Plott selbst aus den Fingern saugen müssen. Hier das erste Geständnis: Ja, die Storry des Films „NoWay“ war uns in Teilen schon bekannt.
Fino leitete unsere erste Sitzung mit einer netten Skizze eines Grundgerüsts für einen Film ein. Aus dem Internet habe er diese Vorlage, in der uns die Ausgangsituation, so wie ein mögliches Ende der Produktion gegeben wurde.
Eine einsame Insel, von der es keine Fluchtmöglichkeiten gibt, ein regierender Dorfältester, ein grauenvolles Verbrechen und mehrere Verdächtige, die schließlich alle verbannt werden.
Die ersten Stunden investierten wir in die genaue Ausarbeitung des Skripts. Wir entwarfen Charaktere und Verhaltensmuster, planten die Verhältnisse und Beziehungen wischen den einzelnen Personen und skizzierten einen ersten Szenenentwurf bzw. –ablauf.
Nach dem dieser Schritt getan war, erwartete uns bereits das zweite Geständnis: Nein, das Skript bzw. Grundkonzept des Films war gar nicht aus dem Internet!
Mit einer netten und amüsanten Inszenierung eben jenes Drehbuchs überraschte uns Fino bei unserer nächsten Sitzung.
Vor einigen Jahren, so stellte sich heraus, hatte er diese Storry bereits verfilmt – auf einer Freizeit in Frankreich.
Nach tiefschürfender und intensiver Analyse des Films waren wir motiviert und inspiriert, um das Beste aus unserer Produktion herauszuholen.
Und ehe wir uns versahen, stand die Kamera auf dem Stativ, wurde ausgerichtet, während Fino totgeschlagen und in seinem eigenen Blut am Boden lag und in der Sonne brutzelte.
An dieser Stelle leider noch ein Geständnis: Tatsächlich ist es gar nicht Finos Blut gewesen, auch wenn es täuschend echt aussieht. Weder er noch andere Schauspieler haben bei diesem Dreh Schäden davongetragen. Zumindest nicht körperlich 😉
Über das Kurzzeitgedächtnis lernten wir also unsere Texte, was mal mehr, mal weniger gut klappte (siehe Outtakes…).
Oftmals war es einfach nur witzig eine Szene zu drehen. Doch nach spätestens der zehnten Wiederholung, weil irgendetwas nicht geklappt hatte, jemand seinen Text vergas, andere Leute beim Pokern zu laut waren oder Finos Perfektionismus mal wieder mit ihm durchging, sehnte man sich nach der Erlösung – „Szene im Kasten“.
Alles in allem war es ein erfolgreicher Dreh. Wir haben es geschafft, in kurzer Zeit mit wenig Requisite oder professionellem Material ein ordentliches Endergebnis zu erhalten. Und darauf können wir wirklich stolz sein!

Viele Grüße,

Eure Naemi

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