Der ESC 2013 – We are one! In einem Monat ist es so weit…

In den vergangenen Jahren war Schweden immer ganz vorne mit dabei. Man erinnere sich an den armen Eric Saade, der in Düsseldorf 2011 den Sieg zur Halbzeit der Punktevergabe schon in der Tasche wähnte – und dann doch als Zweiter hinter Aserbaidschan nach Schweden zurück kehrte. Bei Loreen und dem großartigen „Euphoria“ war die Sache eindeutiger. Folglich feiern wir in gut einem Monat den Grand Prix in Schweden, genauer in Malmö. Mittlerweile gibt es auch ein wunderschönes Logo nebst Motto „We are one“ – sehr gelungen!
Bildschirmfoto 2013-04-15 um 13.46.09Es wird also Zeit, mal einen Blick auf das Teilnehmerfeld zu werfen. Deutschland tritt dieses Jahr mit der Dancenummer „Euphoria“…Entschuldigung…“Glorious“ an. Nein nein, das ist kein Plagiat, Eurodancenummern haben halt oft ähnliche Elemente! Wie dem auch sei, versumpfen werden wir damit nicht, sowas kommt erfahrungsgemäß in Europa gut an. Die Buchmacher sehen Cascada aktuell auf Platz 8, ich hätte uns auch irgendwo im Mittelfeld verortet.
Überhaupt ist das Konzept der Solokünstlerin mit tanzbarem Pop in den Top Ten der Wettbüros recht häufig anzutreffen. In den Top Four tummeln sich …  … gleich drei davon und auf Platz 1 handelt man derzeit wieder eine Skandinavierin: Die Dänin Emmelie de Forest mit „Only Teardrops“. Und ich muss sagen, das gefällt mir auch wirklich gut! Eine schöne Mischung aus keltischer Folklore und modernem Pop. Schön! Weniger besonders finde ich die Dame aus Norwegen: Margaret Berger mit „I feed you my love“, die die Buchmacher auf 2 sehen. Auf Platz 3 der Prognosen steht die Niederländerin Anouk mit „Birds“, da würde ich aber noch ein dickes Fragezeichen setzen. Ich finde „Birds“ zu langweilig, ich würde nicht darauf wetten, dass Anouk das Halbfinale übersteht.
Es folgen der süße Schwede, der mit seinem belanglosen Lied aber Loreen sicher nicht auf den Thron folgen wird, als dritter Skandinavier in den Top Ten, dann Russland mit einer klassischen, netten Ballade, die aber sicherlich gut abschneiden wird, das tut Russland immer.
Die ersten Fünf Favoriten sind also gänzlich von Solokünstlern besetzt, die dieses Jahr ohnehin stark vorherrschen. Außergewöhnliches konnte ich bisher nicht ausmachen. Das misserfolgsgewöhnte Great Britain versucht es mit einer gealterten Bonnie Tyler – irgendwie traurig! Die greifen jedes Jahr so tief in die Trickkiste und das wird dann doch nie was. Ich prophezeie auch in diesem Jahr eine Platz unter fernen liefen. Griechenland schickt eine gruselige Saufnummer ins Rennen: Koza Mostra mit „Alcohol is free“ – wären sie doch beim guten alten Hellenen-Pop geblieben. Italien sehe ich mit seiner schönen klassisch-italienischen Ballade „L’essenziale“ von Marco Mengoni weit vorne.
Und ich prophezeie, dass Maike sich in den hotten isländischen Fischersmann verlieben wird!
Dieses Jahr sind die Würfel noch nicht gefallen, das Flora2-ESC-Team wird ein Auge auf die Prognosen behalten und freut sich riesig auf einen tollen Grand-Prix-Abend! Also bis dahin, herzlichst, eure Ricky

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