…auch die „Rheinische Post“ hat über uns berichtet…

Eine Jugendgruppe der Friedens-Kirchengemeinde an der Florastraße hat beim Evangelischen Kirchentag im Hamburg ein Kirchencafé organisiert, in dem die Teilnehmer bei Kaffee und Gebäck verschnaufen konnten. Foto: Paul Esser

Eine Jugendgruppe der Friedens-Kirchengemeinde an der Florastraße hat beim Evangelischen Kirchentag im Hamburg ein Kirchencafé organisiert, in dem die Teilnehmer bei Kaffee und Gebäck verschnaufen konnten. Foto: Paul Esser

„Unterbilker beim Hamburger Kirchentag

Jugendliche der Friedens-Kirchengemeinde haben einen Gottesdienst gestaltet und ein Kirchencafé ausgerichtet.
Mit einer Fülle von Eindrücken ist eine Gruppe von rund 50 Jugendlichen plus Begleitern vom Evangelischen Kirchentag in Hamburg nach Unterbilk zurückgekehrt. Die jungen Leute aus der Friedens-Kirchengemeinde im Alter zwischen 15 und 19 Jahren haben sich aber nicht nur als Besucher von der Begeisterung auf dem großen religiösen Fest anstecken lassen. Sie haben selbst zum Gelingen beigetragen.
Und zwar mit einem selbst gestalteten Gottesdienst sowie einem Café auf dem Gelände des Jugendzentrums im Hamburger Stadtteil Harburg. Die jungen Leute aus Unterbilk sind dabei schon „kirchentagserfahren“: Viele von ihnen waren mit einer Gemeindeabordnung auch schon 2006 in Köln und 2011 in Dresden dabei. „Danach kamen wir auf die Idee, zum Kirchentag in Hamburg einmal selbst etwas auf die Beine zu stellen“, berichtet Pfarrer Christoph Sterl, der gemeinsam mit seiner Frau, der Pfarrerin Frauke Müller-Sterl, sowie zwei Jugendleitern die jungen Leute nach Hamburg begleitet hat. Eine Gruppe entschied sich dafür, einen Gottesdienst zu gestalten. Die zweite Gruppe wollte ein Café ausrichten. „Einfach deswegen, weil uns das auf den vorhergehenden Kirchentagen gefehlt hatte, nämlich ein Ort, wo man einmal verschnaufen kann“, so Sterl. Mit der Gottesdienstgestaltung in der Harbuger Pauluskirche hatte Sterl, obgleich Gemeindepfarrer, nach eigenen Angaben nichts zu tun. „Den haben die Jugendlichen ganz allein auf die Beine gestellt.“
KIRCHENTAG
Großer Besucherandrag bis zum Schluss
130 000 Gläubige haben am Sonntag an der Schlussfeier des Kirchentages in Hamburg teilgenommen. Überhaupt war der Andrang beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 2. bis zum 5. Mai groß. Mehr als 115 000 Dauerteilnehmer sowie zehntausende Tagesgäste waren dabei. Trotz der vollen Hallen und Plätze zeigten sich fast alle sehr zufrieden.
Unter der Überschrift „Gott away from keyboard“ haben sie das Thema Gottessuche in die Welt des Internets verlegt: Ein junges Mädchen sucht auf „Gottazon“ nach Freundschaft und Liebe. Und muss erfahren, dass es an der falschen Adresse ist – was ihm durch eine Mail von allerhöchster Stelle persönlich klar gemacht wird. „Das war schon ein tolles Erlebnis“, so Pfarrer Sterl, „600 Besucher in der Kirche und bestimmt hundert Teilnehmer vor der Tür, die drinnen keinen Platz mehr gefunden haben.“ Zum Abschluss habe es begeisterten Applaus gegeben.
Täglich hatte das „Café genug“ in Anlehnung an das Kirchentagsmotto „So viel du brauchst“ geöffnet. Die Unterbilker Jugendlichen waren im Schichtdienst im Einsatz, um fair gehandelten Kaffee, Tee sowie Plätzchen anzubieten. Auf Facebook kann man sich unter „Café genug“ einen Eindruck von ihrem Engagement machen. Und das war nicht eben ohne: Mit zwei Transportern hatten sich die Jugendlichen in Richtung Norden aufgemacht, an Bord nahezu die komplette Café-Einrichtung, vom Sofa über Tische und Stühle bis hin zu Kaffeemaschine und Paletten, aus denen sie am Ort weitere Sitzgelegenheiten errichtet haben. Dort hatten zwei Jugendliche bereits am Wochenende zuvor eine Theke gezimmert. Bei den Besuchern des Jugendzentrums ist das Angebot der Unterbilker zum Verschnaufen offenbar gut angekommen, im Gästebuch finden sich viele begeisterte Eintragungen. Mit ihren beiden Beiträgen hatten sich die Unterbilker übrigens im Januar beim Organisationskomitee des Kirchentages beworben.
Über die positive Resonanz jetzt in Harburg ist die Freude groß: „Wir haben schon wieder viele Ideen für den nächsten Kirchentag 2015 in Stuttgart“, sagt Christoph Sterl. „Aber wir haben aus Hamburg auch viel Schwung für unsere eigene Gemeindearbeit zuhause mitgenommen.“

VON CHRISTINE ZACHARIAS – zuletzt aktualisiert: 07.05.2013
Unterbilk (RP).

Foto: Paul Esser

Wir danken der RP für diesen tollen Artikel! 🙂

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